Leserbrief zum Imperialismusartikel von Hans-Peter Brenner

Posted on 22. Juni 2008 von

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von Stefan Marx

UZ vom 16. Mai 2008

Mit großem Vergnügen habe ich den Artikel des Genossen Brenner gelesen. Kann ich ihm doch in allen Punkten zustimmen. Besonders seine Bemerkung, dass die Positionen von C. Schuhler im Opportunismus enden, ist nur zu unterstreichen. Zu dieser Erkenntnis ist vor einhundert Jahren auch schon Lenin gekommen. In seiner Auseinandersetzung mit Kautskys „Ultraimperialismustheorie“ qualifizierte er diese Theo­rie gar als „Ultraunsinn“. Die theoretischen „Er­kenntnisse“ des Herrn Schuhler sind im Kern ja nichts anderes als eine Neuauflage der kautskyschen Positionen. Auch sind Brenners Aussagen zur Rolle der Nationalstaaten nur zu Unterstreichen.

Aber nun stellen sich mir zwei Fragen. Wie geht es, dass Hans-Peter Brenner auf dem 18. Parteitag als einer der Fürsprecher der Arbeitsvorhaben der PV-Mehrheit auftritt, dieses sogar mit großer Leidenschaft, und zwei Monate später in seinem UZ-Artikel, das genaue GegenteildieserPositionen analysiert?

Wieso „vergisst“ Genosse Brenner zu er­wähnen, dass es beileibe nicht nur C. Schuhler ist, der solche falschen und schädlichen Positionen in die Partei trägt? Ist doch unser stellvertretender Parteivorsitzender auf genau der gleichen inhalt­lichen Schiene, bilden L. Mayer und C. Schuhler in diesen Fragen doch eine untrennbare Einheit, treten dazu auch mit eigenen Veranstaltungen (z. B. letztes Jahr in Heiligendamm) auf.

Mit großem Vergnügen habe ich den Artikel des Genossen Brenner gelesen. Kann ich ihm doch in allen Punkten zustimmen. Besonders seine Bemerkung, dass die Positionen von C. Schuhler im Opportunismus enden, ist nur zu unterstreichen. Zu dieser Erkenntnis ist vor einhundert Jahren auch schon Lenin gekommen. In seiner Auseinandersetzung mit Kautskys „Ultraimperialismustheorie“ qualifizierte er diese Theo­rie gar als „Ultraunsinn“. Die theoretischen „Er­kenntnisse“ des Herrn Schuhler sind im Kern ja nichts anderes als eine Neuauflage der kautskyschen Positionen. Auch sind Brenners Aussagen zur Rolle der Nationalstaaten nur zu Unterstreichen.

Aber nun stellen sich mir zwei Fragen. Wie geht es, dass Hans-Peter Brenner auf dem 18. Parteitag als einer der Fürsprecher der Arbeitsvorhaben der PV-Mehrheit auftritt, dieses sogar mit großer Leidenschaft, und zwei Monate später in seinem UZ-Artikel, das genaue GegenteildieserPositionen analysiert?

Wieso „vergisst“ Genosse Brenner zu er­wähnen, dass es beileibe nicht nur C. Schuhler ist, der solche falschen und schädlichen Positionen in die Partei trägt? Ist doch unser stellvertretender Parteivorsitzender auf genau der gleichen inhalt­lichen Schiene, bilden L. Mayer und C. Schuhler in diesen Fragen doch eine untrennbare Einheit, treten dazu auch mit eigenen Veranstaltungen (z. B. letztes Jahr in Heiligendamm) auf.

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