Kämpfend lernen

Posted on 8. Januar 2011 von

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von Erika Baum

Die Arbeit auf dem Parteitag war produktiv, denn wir haben eine Diskussion geführt, die dringend notwendig war.

In der Auseinandersetzung ging es um die Analyse der gegenwärtigen historischen Etappe unseres Kampfes — des Verhältnisses zu Lenins Imperialismusanalyse, um die Bewertung der Klassengegensätze, um die Aufgaben der Arbeiterklasse und um die Bedingungen und Formen der Bündnispolitik.

Die Beiträge der Delegierten machten deutlich, dass eine klare Stellung zu den Politischen Thesen des früheren Sekretariats erforderlich ist. Verstärkt wurde dieses Bedürfnis innerhalb der Partei durch die Art der Verbreitung der Poli-

tischen Thesen, durch die offene Leugnung der Erkenntnisse des MarxismusLeninismus und der Erfahrungen der Arbeiterbewegung. Wichtig für die Mitglieder der Partei, die Parteiorganisationen, die Delegierten, war die Möglichkeit, ihre Positionen zu durchdenken, denn es gab sorgfältig erarbeitete Gegenstandpunkte. Charakteristisch war, dass die Genossinnen und Genossen, die sich gegen die Linie der Politischen Thesen wandten, auf Inhalte orientierten, ihre Meinung deutlich vortrugen, den Zusammenhang mit den Erfahrungen aus den Kämpfen der Klasse nachwiesen. Die Verfasser der Politischen Thesen haben ihre theoretische Position nicht verteidigt.

Der alte Parteivorstand war unfähig, das veränderte Kräfteverhältnis in der Partei richtig einzuschätzen. Deutlich wurde das in der Leitung des Parteitags, der Arbeit der Antragskommission und in der Personaldebatte.

Der Parteitag hat bewiesen, dass die DKP die Partei ist, die in Deutschland die Interessen der Arbeiterklasse vertritt. Der Parteitag hat gezeigt, dass die DKP in der Lage ist, auf der Grundlage des Marxismus-Leninismus den Weg der Erkenntnis zu organisieren, in den Bewegungen und Kämpfen gegen die imperialistische Politik in Deutschland ein aktiver einsatzbereiter Kern zu sein.

Wir sind die Partei, die kämpfend lernt!

 

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