Betreff: Berichterstattung

Posted on 10. August 2011 von

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von Dieter Hillebrenner

An: Deutsche Kommunistische Partei (DKP) <newsletter[ät]kommunisten.de>

Liebe Genossen, am 19. April d. J. wird auf dem Nachrichtenportal der DKP über die Berliner Festveranstaltung zum 65. Jahrestag der Vereinigung von KPD und SPD zur SED informiert. Was ich las, löste bei mir mehr als Verwunderung aus, schließlich war ich Teilnehmer dieser Festveranstaltung.Unbesehen ist, dass jeder Teilnehmer seine individuellen Eindrücke besitzt. Doch in der Berichterstattung von Kommunisten über Kommunisten darf die Wahrheit nicht auf der Strecke bleiben. Aber genau das habt Ihr in einem ganz konkreten Zusammenhang getan und ich wage zu behaupten, wider besseren Wissens.Ich lese bei Euch den Satz: „Ein Sprecher der Kommunistischen Initiative (Gera 2010) übergab einen Appell für eine , vereinte kommunistische Partei in Deutschland‘ an die Vertreter von DKP und KPD.“ Diese Feststellung ist schlicht und einfach falsch. Einen derartigen Appell gibt es nicht. Er konnte deshalb auch nicht übergeben werden.Richtig ist, dass unter großem Beifall der Teilnehmer der „Appell der Teilnehmer der wissenschaftlichen Beratung der kommunistischen Initiative (Gera 2010) an den Parteivorstand der DKP/an das Zentralkomitee der KDP“ an Nina Hager und Dieter Rolle übergeben wurde. In ihm werden die Parteiführungen aufgefordert, am 17. August 2011, anlässlich des 55. Jahrestages des KPD-Verbots in der BRD, „mit einem gemeinsam verfassten Aufruf an die Kommunisten in diesem Lande, sich mit einer bundesweiten Unterschriftensammlung für die Aufhebung des KPD-Verbots stark zu machen“ …. „ein eindeutiges und unübersehbares Signal für eine Aktionseinheit der Kommunisten“ zu setzen.Der übergebene Appell ist im Anhang beigefügt, ebenso die Thesen der wissenschaftlichen Beratung, aus denen die Auffassungen der Kommunistischen Initiative (Gera 2010) zum Zusammenführen von organisierten und nichtorganisierten Kommunisten ersichtlich sind.Anzumerken bleibt, was Eurem Berichterstatter entgangen ist. Der 84-jährige (bei Euch namenlose „Sprecher“) Georg Dorn sprach als Zeitzeuge der Vereinigung und hatte sich selbst vorgestellt. Er ist Mitglied der DKP und ältester Unterstützer der Kommunistischen Initiative (Gera 2010).Ich hoffe auf eine Richtigstellung in Eurem Bericht und verbleibe mit kommunistischen Grüßen

Dieter Hillebrenner

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