KAZ: Unser Weg aus der Krise: Vorwärts und nie vergessen: Die Solidarität!

Posted on 31. Januar 2012 von

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Die anhaltende Krise, besonders die als Euro-Krise hochgespielte Bankenrettungsaktion im Herbst 2011, hat  die linke Bewegung verbreitert und einige bemerkenswerte Einsichten popularisiert: Freedom and Democracy entpuppen sich als Diktatur der Banken, 1% Produktionsmittelbesitzer beherrschen damit die 99%, die frei von Produktionsmitteln sind. „Wir sind die 99%“ wird zum Schlagwort. Und: „Die Krise, das ist der Kapitalismus“.  Die Gegenpropaganda der 1% bleibt nicht aus, um den 99% den Erkenntnisweg zur notwendigen Alternative, zum Sozialismus, zu vernebeln. Wir stellen hier die Krisenvorgänge in den Rahmen der politischen Ökonomie, um sie klarer einzuordnen.
Im Kapitalismus kann das Produktionsmittel besitzende eine Prozent der Gesellschaft die 99% nur beherrschen, weil der Prozess der Ausbeutung, der Verkauf der mehrwertschaffenden Arbeitskraft an die Eigentümer der Produktionsmittel, die Kapitalisten, naturgegeben erscheint, und so die 99% die Herrschaft des einen Prozent hinnehmen. Doch die Voraussetzung dieser Herrschaft, die Trennung der Produzenten von den Produktionsmitteln (und damit die Entstehung der modernen Arbeiterklasse) ist ein gesellschaftlicher historischer Prozess, der von der Gesellschaft wieder aufgehoben werden muss durch die Wiederinbesitznahme der Produktionsmittel durch die Arbeiterklasse, den Sozialismus. Das muss immer wieder erst in unser Bewusstsein gelangen. Nur dann können wir zielgerichtet mit der Diktatur der Finanzoligarchie Schluss machen.
Denn es ist wahr: Die Krise, das ist der Kapitalismus. Und um sie ein für allemal zu beenden, müssen die 99% herrschen, nicht die 1%.

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