T&P gratuliert der KPÖ Graz

Posted on 25. November 2012 von

0


Die Redaktion der T&P gratuliert der Kommunistischen Partei Österreichs (KPÖ) in der steirischen Hauptstadt Graz. Heute konnten die Genossinnen und Genossen bei den Gemeinderatswahl 20,1 % erringen. Die Kommunistinnen und Kommunisten konnten sich um 8,9 % steigern und 10 Mandate erringen. Sie sind so nach der konservativen Österreichischen Volkspartei (ÖVP) die zweit stärkste Partei im Grazer Gemeinderat.


Anbei dokumentieren wir das rote Nachrichtenportal „RedGlobe“:

Kommunisten zweistärkste Kraft in Graz

Bei der Gemeinderatswahl im steirischen Graz hat die Kommunistische Partei Österreichs (KPÖ) einen Erdrutscherfolg feiern können. Der Hochrechnunge von 17.30 Uhr zufolge konnten die von Elke Kahr geführten Kommunisten ihr Ergebnis von vor vier Jahren fast verdoppeln und werden mit 20,4 Prozent künftig die zweitstärkste Kraft im Lokalparlament sein. Stärkste Partei wurde die ÖVP von Bürgermeister Siegfried Nagl mit 32,5 Prozent. Auf den dritten Platz sind die Sozialdemokraten abgerutscht, die nur noch auf 16 Prozent kommen. Die Grünen verlieren leicht und kommen auf 11,2 Prozent, die FPÖ legt auf 14,7 Prozent zu. Während das BZÖ offenbar nicht in den Gemeinderat kommt, schaffen die Piraten den Sprung ins Parlament.

Die KPÖ präsentiert sich in Graz als bürgernahe Kraft. »Wir sind für die Menschen da, die keine Lobby haben. Nicht nur für Hilfesuchende, auch für Sie und Ihre Ideen und Vorschläge ist meine Tür im Rathaus immer offen. Mit Ihrer Unterstützung wird es möglich sein, diesen Weg fortzusetzen«, warb sie auf ihrer Homepage um Stimmen. In den vergangenen Jahren konzentzrierte sich die KPÖ auf Aktivitäten gegen Wohnungsnot und Mietwucher. Neben der Arbeit in den Gremien etablierten sie sich als Beratungs- und Hilfsinstanz für die Bürger. Punkten können die Kommunisten aber auch mit ihrem parteieigenen Sozialfonds. Steirische KPÖ-Vertreter dürfen nur 2200 Euro ihres Abgeordneteneinkommens behalten – alles, was sie darüber hinaus für ihre Funktionen bekommen, fließt in den Fonds. Mit dem Geld werden Menschen, die ihre Miete oder Heizkosten nicht mehr bezahlen können, finanziell unterstützt.

Ergebnisse auf der Homepage der Stadt Graz.

Quelle: RedGlobe

Advertisements