DKP: Solidarität mit Kerem Schamberger

Posted on 2. Februar 2014 von

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keDie Commerzbank hat der Mutter Kerem Schambergers das seit Jahrzehnten bestehende Konto gekündigt, weil sie sich geweigert hat, die Vollmacht ihres Sohnes über dieses Konto zu annulieren. Was ist das Problem mit Kerem Schamberger ? Er ist ein bekannter linker Aktivist, Mitglied der DKP und deren Kreissprecher in München. Bei den anstehenden Kommunalwahlen kandidiert er auf der Liste der Linkspartei. Das mag die Commerzbank nicht. Die Schlapphüte mögen das auch nicht und haben der Commerzbank vermutlich etwas gesteckt.

 

Wir mögen dagegen die Commerzbank nicht. Konten kann man kündigen. Nicht nur die Bank kann das, sondern auch die Kunden können es. Die freche Willkür des Pleitebetriebs, der mit Staatsgeldern – unseren Steuern – am Leben erhalten worden ist, erregt ein öffentliches Aufsehen, mit dem die Herrschaften wohl nicht gerechnet hat.

 

Die Commerzbank betreibt gerade eine Image-Kampagne, um ihr lädiertes Ansehen mit sympathischen Sprüchen aufzumöbeln. Das kann sie jetzt vergessen. Wer mag schon bei einem solchen Verein ein Konto aufmachen ? Und wer mag bei einem solchen Verein sein Konto behalten ?

 

Die DKP solidarisiert sich mit den Schambergers. Hier die Solidaritätsadresse des Parteivorstands:

 

Lieber Kerem,

 

wieder hat Brecht recht, was ist der Überfall auf eine Bank gegen die Gründnung einer Bank. Was Dir und Deiner Mutter da widerfährt, man könnte es für einen schlechten Scherz halten, ist es aber nicht. Es ist ein Skandal und ein Skandal, der deutlich macht, dass die Mächtigen sich oft ein liberales Mäntelchen anziehen und trotzdem zu so ziemlich jeder Schweinerei bereit sind.

 

Lieber Kerem, Dir und Deiner Mutter gilt die Solidarität der DKP. Wir protestieren gegen diesen Riesenskandal.

 

Mit kommunistischen Grüßen

 

DKP-Parteivorstand

Quelle: news.dkp.de

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