Vor einem Jahr starb Hugo Chávez

Posted on 5. März 2014 von

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hcFrieden zu erreichen bedeutet, radikal alles umzukrempeln, was verhindern könnte, dass die Menschheit menschlich ist. – Hugo Chávez Frias

Ein Jahr nach dem schmerzlichen Tod des Ex-Präsidenten der Bolivarischen Republik Venezuela, des Genossen »compañero« Hugo Rafael Chávez Frías, spricht die Organisation ALBA SUIZA mit Sitz in Bern dem venezolanischen Volk, der Revolution und dem Präsidenten, compañero Nicolás Maduro, ihre unabdingbare und aufrichtige Solidarität aus.

Nicolás Maduro ist der vom Volk demokratisch gewählte Präsident Venezuelas. Das Wahlsystem Venezuelas wurde vom »Carter Center« als das weltweit beste bezeichnet und es ist gleichzeitig das von den internationalen Organisationen und der Presse weltweit wohl am intensivsten überwachte.

ALBA SUIZA verurteilt aufs schärfste die von der faschistischen Rechten geplante und gezielte Gewalt gegen das venezolanische Volk, seine demokratischen Institutionen und gegen seine legitime Regierung. Ebenso verurteilen wir jede ausländische, offene oder versteckte, Intervention. ALBA SUIZA verurteilt den neuen Putsch, den die minoritäre Rechte plant. Sie erhält Unterstützung von ausländischen Regierungen und sogenannten NGOs (der internationalen Rechten angehörig) und wird in deren Interesse von den Medienkonzernen in unsere TVs, Computer, Handys und Zeitungen getragen. ALBA SUIZA fordert die Weltgemeinschaft auf, sich nicht durch die manipulierten, falschen und unvollständigen Informationen der Medien und Presseagenturen täuschen zu lassen.

Die gezielte Verbreitung von Falschinformationen ist eine zentrale Strategie, um die gewählte Regierung zu stürzen und die Bolivarische Revolution zu stoppen. ALBA SUIZA begrüßt die von der Bolivarischen Regierung ergriffenen Friedensinitiativen in Venezuela. Außerdem weisen wir auf ihre wichtige Rolle als Garant der Friedensgespräche zwischen der kolumbianischen Regierung, präsidiert durch Juan Manuel Santos, und den FARC-EP hin.

Die Bolivarische Republik Venezuela spielte und spielt eine tragende Rolle im Aufbau einer Gemeinschaft der lateinamerikanischen und karibischen Länder. So hat Venezuela die Bolivarische Allianz für die Völker Unseres Amerika (ALBA) initiiert, ebenso Petrocaribe, die Vereinigung Südamerikanischer Nationen (UNASUR) und auch die Gemeinschaft Lateinamerikanischer und Karibischer Staaten (CELAC). Das diesjährige Gipfeltreffen der CELAC fand im Januar mit Teilnehmenden aus 33 Ländern in Havanna statt. Bei diesem Treffen wurde Lateinamerika und die Karibik zu einer »Friedenszone« erklärt, »in der die Meinungsverschiedenheiten zwischen den Nationen mit Gesprächen, Verhandlungen oder anderen friedlichen Mitteln, die auf internationalem Recht basieren, gelöst werden«.

Gemeinsam mit der Republik Kuba hat Venezuela viel zur lateinamerikanischen Integration und Solidarität beigetragen. So etwa mit der Eröffnung der »Lateinamerikanischen Medizinischen Schule Dr. Salvador Allende« (ELAMSA), an der Studentinnen und Studenten aus der ganzen Welt zu Ärztinnen und Ärzten ausgebildet werden (kürzlich hat sich auch Palästina angeschlossen).

Die Operation »Milagro«(Wunder) ist ein weiteres Beispiel der Menschlichkeit der Bolivarischen Revolution: Tausende Frauen und Männer mit Sehproblemen konnten nach Venezuela reisen, um sich gratis einer Augenoperation zu unterziehen und so die Sehkraft wieder zu erlangen.

Bezüglich der ganzheitlichen Entwicklung und dem Aufbau eines würdigen Lebens der Menschen in Venezuela, heben wir folgende Bereiche hervor:
− Gesundheit: die Misión Barrio Adentro gewährleistet eine medizinische Versorgung in den ärmsten und abgelegensten Zonen des Landes sowie ein Gesundheitssystem, das chronische und kostenintensive Behandlungen absichert.
− Bildung: mit der Misión Robinson konnte der Analphabetismus überwunden werden, Misión Ribas erlaubt es allen Personen, ihr Studium abzuschließen und schließlich gewährleistet die Misión Sucre den Zugang zu höheren Studien. Dank dem Bau und der Ausstattung von elf neuen Universitäten ist Venezuela heute das Land mit der höchsten Immatrikulationsrate in Lateinamerika, weltweit steht Venezuela an fünfter Stelle.
− Wohnungen: mit der Gran Misión Vivienda (Wohnung) wurden zwischen 2011 und 2014 nicht weniger als 551.227 würdevolle Wohnungen für die ärmste Bevölkerung gebaut.
− Arbeit: tiefere Arbeitslosenquote und Unterstützung kleiner Kooperativen und mittleren Unternehmen. Der garantierte Mindestlohn ist der höchste in Lateinamerika und der Karibik.

Diese Errungenschaften, sowie die politische und wirtschaftliche Unabhängigkeit, die Solidarität mit den Völkern der Welt, der Kampf für Frieden und Freiheit, den Venezuela beispielhaft führt, all das ist das Vermächtnis der Person, deren wir heute gedenken und Ehre erweisen: Hugo Rafael Chávez Frías.

ALBA SUIZA schließt sich dem Ruf nach Frieden, Gerechtigkeit und Gleichheit an, die, wie Präsident Maduro bemerkte, »unser Sieg über den Putsch sein werden, den wir durch die Liebe zu unserer Heimat überwinden werden«.

Ein Jahr nach seinem Weggang gedenken wir des Comandante Chávez. Wir werden sein Vermächtnis verteidigen und bekräftigen unser Engagement für den Frieden und die Solidarität mit dem venezolanischen Volk und der Bolivarischen Revolution.

Es lebe die internationale Solidarität, es lebe der Frieden!
Chávez lebt, der Kampf geht weiter!

Asociación ALBA SUIZA
Bern, 5. März 2014

Quelle: ALBA SUIZA via RedGlobe

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