Renate Münder ist tot

Posted on 9. August 2015 von


Das Herz einer unerbittlichen Kämpferin hat aufgehört zu schlagen.

Am Samstag, den 08.08.2015, ist unsere Freundin, Genossin und Lehrerin Renate Münder von uns gegangen.

Ihr Leben stand ganz im Zeichen des Kampfes der Arbeiterklasse gegen den Imperialismus, gegen jegliche Form des Wiedererstarkens faschistischer Tendenzen in Deutschland und für den proletarischen Internationalismus. Die Einsicht, dass dieser Kampf eine starke kommunistische Partei benötigt, hat sie in die DKP geführt, wo sie stets um eine zeitgemäße Strategie gerungen und jegliche revisionistische Tendenzen entschieden bekämpft hat. In diesem Sinne hat sie wesentlich die Gründung der T&P initiiert, deren Redaktion sie von der ersten Stunde an geleitet, und für deren Erhalt und Weiterentwicklung sie bis zuletzt gewirkt hat.

Mit Renate hat die Arbeiterklasse eine entschiedene und konsequente Vorkämpferin für den Frieden und den Sozialismus verloren. Die DKP verliert eine aufgeweckte, kluge und kämpferische Genossin, die im Ringen um den Erhalt und die Weiterentwicklung der Partei auf der wissenschaftlichen Grundlage des Marxismus-Leninismus unverzichtbar war und immer bleiben wird. Wir, ihre Genossinnen und Genossen, verlieren nicht nur unsere Lehrerin, die uns unermüdlich vor Augen geführt hat, wie praktisch eine gute Theorie sein kann und wie man diese anwendet, um die Welt zu erkennen, die wir verändern wollen, sondern auch eine Freundin mit einem großen Herzen, die uns stets in allen Lebenslagen nach allen Kräften unterstützt hat und uns anschaulich gemacht hat, dass wir Teil einer „großen Familie“ sind, deren Kraft sich auf Solidarität gründet und die den Keim einer neuen Gesellschaft in sich trägt, in der sich die Menschen als Menschen begegnen können.

Wir sind froh und stolz, Renate kennen und als Freundin, Genossin und Lehrerin schätzen gelernt zu haben. Sie wird uns schmerzlich fehlen. Ihren Kampf werden wir weiterführen.

Unsere Gedanken sind bei ihrer Familie, ihrem Mann, ihren Kindern und Enkelkindern.

Die Redaktion

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