Gemeinsame Veranstaltung der DKP und der KKE zur EUuropawahl 2014 mit Kornelia Lopau (Mitglied des DKP Parteivorstands und Kandidatin der DKP zur Europawahl) und Manolis Korakis (KKE).
Sonntag, den 13. April 2014 um 18 Uhr im Restaurant Theater Friedenau (Rotenbergstr. 127, Stuttgart)
Veranstalter: DKP Stuttgart und KKE
Thesites
10. April 2014
Hallo,
ich finde es sehr spannend und hilfreich für den EU-Wahlkampf der DKP, gemeinsame Veranstaltungen mit den GenossInnen der KKE zu organisieren. Seltsam kommt mir gleichzeitig vor, dass bis heute die DKP aus mir nicht bekannten Gründen einerseits der von der KKE miti-initiierten Initiative Komunistischer und Arbeiterparteien in Europa nicht beigetreten ist und stattdessen nun sogar eine gemeinsame Erklärung zur EU-Wahl unterzeichnet hat, die auch von Parteien wie KPÖ, PCF und DIE LINKE unterstützt werden. Zwischen diesen beiden Schritten und einer – richtigen – EU-Kandidatur sowie gemeinsamen Auftritten mit der KKE scheint mir ein grosser Widerspruch zu bestehen. Wie kommt es dazu, warum wird das nicht öffentlich erklärt?
Thesites, Frankfurt/Main
Renate Münder
14. April 2014
Es ist richtig, dass hier ein Widerspruch besteht. Damit werden wir wohl noch eine Weile leben müssen. Die DKP befindet sich in einem Klärungsprozess bezüglich der Haltung zur EL, insofern entspricht die Unterzeichnung der Erklärung zur EU-Wahl, die auch von Parteien wie KPÖ, PCF und DIE LINKE unterstützt wird, der aktuellen Beschlusslage. Lesern von T&P dürfte indes nicht entgangen sein, dass die Redaktion seit längerer Zeit mit vielen guten Argumenten für einen Austritt aus der EL plädiert. Der Inhalt der Erklärung entspricht weitgehend Verlautbarungen der EL, der Linkspartei, der KPÖ, der PCF usw – und das finden wir durchaus bedenklich.
Auf der anderen Seite muss betont werden, dass die DKP zusammen mit der Partei der Arbeit Belgiens und der KP Luxemburgs eine Resolution zum 1. Weltkrieg initiiert hat (s. https://theoriepraxis.wordpress.com/2014/01/12/der-erste-weltkrieg-erwuchs-aus-den-expansionsinteressen-der-imperialistischen-grosmachte/), die sowohl die KKE und die PCP als auch die KPF unterschrieben haben.